Verfasst von: jalea | Dezember 5, 2005

Hinter dem Berg

Du liegst immer noch wach, denn es hat dich gepackt
Dieses Gefühl, dass es ab und zu schafft
Dich komplett aus der Bahn zu schmeißen
Körperlich hier, in Gedanken auf reisen

Egal wohin, nur nicht stehen bleiben
Egal wie lang, wen interessieren Zeiten?
Jeden Tag Neues, wenig bleibt gleich
Ein Zustand, für dich bislang unerreicht

Kein Grund viel zu packen, das Zeug ist nicht wichtig
Für viele extrem, für dich gerade richtig
Auf dem Motorrad durch die Welt
Und dort halten, wo’s dir gefällt

Egal wohin, nur nicht stehen bleiben
Egal wie lang, wen interessieren Zeiten?
Jeden Tag Neues, wenig bleibt gleich
Kaum Geld, doch an Erfahrungen reich

Bist du verrückt, oder doch nur ein Träumer?
Die Frage stellt sich selten, weil’s für dich nie neu war
Wissen zu wollen, was kommt hinter dem Berg
Und einfach loszurennen, bemerkenswert unbemerkt

Das ist auch so ein Nachtprodukt, schon ein paar Monate älter und von einem sehr schönen Interview inspiriert. Ist mir gestern beim Schreiben wieder eingefallen.


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